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Insider-Handel bei Apple

Quelle: SEC Form 4 · Stand 2026-09-01 · Zeitraum: letzte 120 Tage

Führungskräfte US-notierter Firmen müssen jedes Geschäft mit eigenen Aktien binnen zwei Arbeitstagen melden. Hier stehen diese Meldungen für Apple — getrennt nach dem, was eine echte Entscheidung war, und dem, was bloß Gehaltsabwicklung ist.

Die Bilanz der freiwilligen Geschäfte

Freiwillig gekauft

0 Meldungen, 0 Stück

Freiwillig verkauft

8 Meldungen, 305.707 Stück

Nur Gehaltsabwicklung

6 von 14 Meldungen — keine Entscheidung

Zeitraum

letzte 120 Tage, Stand 2026-09-01

Freiwillig gekauft wurden 0 Stück (0 Meldungen), freiwillig verkauft 305.707 Stück (8 Meldungen).

Was tatsächlich frei gehandelt wurde

DatumPersonArtStückPreis
2026-08-25 Newstead Jennifer
SVP, GC and Secretary
Verkauf über die Börse 1.439 310,95 $
2026-08-18 Newstead Jennifer
SVP, GC and Secretary
Verkauf über die Börse 1.439 307,49 $
2026-08-11 Newstead Jennifer
SVP, GC and Secretary
Verkauf über die Börse 1.439 307,75 $
2026-06-16 Borders Ben
Principal Accounting Officer
Verkauf über die Börse 116 295,14 $
2026-05-27 LEVINSON ARTHUR D
Aufsichtsrat/Board
Verkauf über die Börse 50.000 311,02 $
2026-05-08 Borders Ben
Principal Accounting Officer
Verkauf über die Börse 1.274 290,00 $
2026-05-06 LEVINSON ARTHUR D
Aufsichtsrat/Board
Verkauf über die Börse 149.527 284,57 $
2026-05-06 LEVINSON ARTHUR D
Aufsichtsrat/Board
Verkauf über die Börse 100.473 285,04 $

Angezeigt werden die 8 jüngsten Vorgänge. Alle Meldungen im Original: EDGAR-Datenbank der SEC.

Was hier bewusst nicht als Kauf oder Verkauf zählt

Diese Vorgänge stehen ebenfalls in den Meldungen, sind aber keine Marktentscheidung. Wer sie mitzählt, kommt auf dramatische Zahlen, hinter denen niemand etwas entschieden hat:

  • Ausübung von Optionen: 2 Meldungen
  • Aktien für Steuern einbehalten: 2 Meldungen
  • Schenkung: 2 Meldungen

Ein Beispiel, das in fast jeder Meldung vorkommt: Eine Führungskraft übt Optionen aus und bekommt Aktien (Code M). Für die fällige Lohnsteuer behält die Firma sofort einen Teil dieser Aktien ein (Code F). In der Statistik sieht das aus wie ein Verkauf über Hunderttausende Euro — tatsächlich hat die Person nichts verkauft und besitzt hinterher mehr Aktien als vorher.

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Insider-Meldungen sind ein Baustein von vielen. Was Apple verdient, was für die Firma spricht und was gegen sie — verständlich erklärt.

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Häufige Fragen

Was ist ein Form 4?

Eine Pflichtmeldung an die US-Börsenaufsicht SEC. Wer bei einer US-Firma im Vorstand oder Aufsichtsrat sitzt oder mehr als zehn Prozent hält, muss jedes Geschäft mit eigenen Aktien binnen zwei Arbeitstagen melden. Die Meldungen sind öffentlich und kostenlos einsehbar.

Warum steht hier weniger als in anderen Meldungen zu Apple?

Weil hier nur freiwillige Käufe und Verkäufe an der Börse als solche gezählt werden. Viele Berichte addieren Optionsausübungen und Steuereinbehalte dazu — das sind aber keine Entscheidungen, sondern Gehaltsabwicklung. Dadurch entstehen Schlagzeilen über angebliche Millionenverkäufe, hinter denen niemand etwas verkauft hat.

Bedeutet ein Insider-Verkauf, dass es der Firma schlecht geht?

Nein, und dieser Schluss wäre falsch. Führungskräfte werden überwiegend in Aktien bezahlt und verkaufen regelmäßig, um Steuern zu zahlen, ein Haus zu finanzieren oder ihr Vermögen zu streuen. Viele Verkäufe laufen zudem über vorab festgelegte Pläne (Rule 10b5-1), die Monate im Voraus terminiert werden. Aussagekräftiger als einzelne Verkäufe sind Käufe — die kommen seltener vor und haben keinen automatischen Anlass.

Gibt es das auch für deutsche Aktien?

Ja, aber anders. In der EU heißen diese Meldungen Directors' Dealings nach Artikel 19 der Marktmissbrauchsverordnung. Sie werden bei der BaFin und vom Unternehmen selbst veröffentlicht, sind aber nicht in einem einheitlichen Maschinenformat abrufbar wie die US-Meldungen. Diese Seite deckt deshalb nur US-notierte Werte ab.

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